Eidgenössische Vorlagen:

Stimmfreigabe zum Bundesgesetz über die Steuerreform und die AHV-Finanzierung (STAF)

Nein zur Umsetzung der EU-Waffenrichtlinie im Schweizer Waffenrecht, weil

  • eine Bürokratielawine für die Behörden (auf Kosten der Durchsetzung von Recht und Ordnung) resultieren wird. 
  • der Artikel 17 der EU-Waffenrichtlinie einen Passus enthält, bei dem es sich um einen automatischen, alle fünf Jahre greifenden Verschärfungsmechanismus handelt.
  • der private Waffenbesitz nicht mehr ausnahmsweise verboten werden, sondern ausnahmsweise erlaubt werden soll.
  • es keine Massnahme gegen einen Terroranschlag darstellen wird (nutzlos).

Kantonale Vorlagen:

Nein zur formulierten Gesetzesinitiative «Bildungsressourcen gerecht verteilen und für das Wesentliche einsetzen!»vom 22. Juni 2017, weil

  • die Initiative starre Sparregeln (im Gegensatz zu anderen Bereichen wie Verkehr, Gesundheit etc.) mit sich bringt.
  • die verschiedenen Schulstufen finanziell gegeneinander ausgespielt werden könnten.
  • die Steuerungsmöglichkeit durch Land- und Regierungsrat eingeschränkt würden.

Nein zur formulierten Gesetzesinitiative «Stopp dem Abbau an öffentlichen Schulen!» vom 22. Juni 2017, weil

  • die Anpassung der Richt- und Höchstzahlen von Klassengrössen eine Zweidrittelmehrheit des Landrates benötigen (Gesetzesänderungen kaum möglich). Ebenfalls könnten Stimmbürgerinnen und Stimmbürger nicht abschliessend entscheiden.
  • damit das Lehrpersonal eine fixe «individuelle Vor- und Nachbereitungszeit pro Lektion» erhalten (andere Behandlung gegenüber dem übrigen Staatspersonal).
  • einige Fächer (z.B. textiles Gestalten) in der Stundenzahl nicht gesenkt werden können (besonderer Schutz).